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Auslagerung 

Durchführungsweg
Rund 86 % (nach BBG) der betrieblichen Altersversorgung befanden sich 2008 im Durchführungsweg "Direktzusage".
Bei internationaler Bewertung einer Unternehmensbilanz kommt es wegen der langfristigen Betriebsrentenverpflichtung zu einer negativen Beurteilung. Deshalb gehen immer mehr Unternehmen dazu über, ihre Versorgungszusagen in andere Durchführungsformen, wie Unterstützungskasse, Pensionskasse, Direktversicherung oder Pensionsfonds auszulagern.
Je nach Durchführungsform ist die Auslagerung des Rentenanspruchs durch den Rentenberechtigten "zustimmungspflichtig".
Viele Unternehmen und ihre Berater bedienen sich dabei oft raffinierter Auslagerungsstrategien. Deshalb ist für Rentner äußerste Wachsamkeit geboten.

Betriebsrentenanspruch
Der Betriebsrentenanspruch ist entweder in einem privatrechtlichen Vertrag oder in einer Tarifvertragsvereinbarung festgeschrieben. Bei der Vertragsgestaltung oder Vertragsänderung sind Mindestnormen des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) zu beachten.
Der Auslagerung von Rentenleistungen auf Pensionskassen sollten Rentner nur zustimmen, wenn eine Durchgriffshaftung auf das Unternehmen zugesagt wird. Denn Pensionskassenleistungen unterliegen nicht dem Schutz des Pensions-Sicherungs-Vereins (PSV).

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