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"Rente mit 67" wirkt sich auf Betriebsrenten aus !
Die vom Gesetzgeber verabschiedete "Rente mit 67" hat auch Auswirkungen auf die Betriebsrente, je nachdem welcher Durchführungsweg gewählt und wie die Versorgungszusage altersmäßig strukturiert wurde.
Jeder Rentenanwärter mit Betriebsrentenanspruch sollte sich vor einer Entscheidung zur Lebensarbeitszeit-Verkürzung von einem im Betriebsrentenrecht versierten Experten beraten lassen. Denn es könnte sich um eine lebenslang unumkehrbare Fehlentscheidung handeln.

Sozialversicherungsrentenkürzung 2006 und folgende ....
Es war nur die halbe Wahrheit, als die Bundesregierung in einer Pressemitteilung erklärte, es gäbe 2006 und in dieser Legislaturperiode keine Rentenkürzungen.
Weil die Sicherungsklausel aus verfassungsrechtlichen Gründen eine Rentenkürzung verbietet, werden die aufgrund geringer Lohnzuwächse entstehenden Rentenkürzungen als "Nachholfaktor" festgeschrieben. Erst wenn höhere Lohnzuwächse wieder zu einer Rentenerhöhung führen, kann der gespeicherte Reduzierungsstau abgebaut werden.
Die Parteien haben sich offensichtlich darauf geeinigt, den Nachholfaktor ab 2010 oder 2011 wirken zu lassen.

Nachhaltigkeitsfaktor bei Sozialversicherungsrenten
Die jährlichen Rentenerhöhungen müssten aufgrund des zum 1. Januar 2005 eingeführten Nachhaltigkeitsfaktors (Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Rentner) reduziert werden. Da sich die Alterstruktur zu Ungunsten der Arbeitnehmer entwickelt, beeinträchtigt dieser Faktor eine eventuelle Rentenerhöhung während der gesamten Rentenbezugsdauer. Verfassungsrechtlich ist eine direkte Rentenreduzierung untersagt. Deshalb wurde ein zusätzlicher Nachholfaktor (Reduzierungsstau) gesetzlich eingeführt. Damit werden unterlassene Rentenreduzierungen verrechnet, sobald Rentenerhöhungen rechnerisch anstehen. Das dauert viele Jahre.

Keine Steueramnestie für Rentner
Gesetzliche und private Rentenversicherungen müssen ihre Auszahlungen künftig automatisch an eine zentrale Stelle melden. Dabei könnte sich herausstellen, dass Rentner in der Vergangenheit steuerpflichtig waren, aber keine Steuern zahlten.
Die Finanzämter überprüfen die Einkünfte der letzten 10 Jahre und fordern die Nachzahlungen für maximal 10 Jahre. Es kann sogar zu Verfahren wegen Steuerhinterziehung kommen.

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